Die Erbenermittlung-Beauftragung als Erbenermittler erfolgt direkt vom Nachlassgericht oder dem Nachlasspfleger. Hier werden umfassende Kenntnisse der Genealogie und des nationalen und internationalen Erbrechts, Liegenschaftsrechts, Steuerrechts und des Rechts der Freiwilligen Gerichtsbarkeit gefordert.

Der Erbenermittler muss auch im Ausland die erforderlichen, speziellen Kenntnisse mitbringen

Ermittler arbeiten auf eigenes finanzielles Risiko und tragen zuvor alle Kosten selbst für die Erbenermittlung. Sie sind bemüht, zeitnah die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Erbscheinantrages beizubringen. Er pflegt weltweite Geschäftskontakte zu Berufskollegen und kontaktiert Behörden im Ausland.

Die gefassten Erkenntnisse werden auf der Grundlage von betreffenden Geburts- und Sterbeurkunden in einem Stammbaum dargestellt und bei Einreichung des Erbscheinsantrages dem Nachlassgericht vorgelegt. Damit ist berücksichtigt, dass selbst umfangreiche Verwandtschaftsverhältnisse überschaubar dargestellt werden können.

Erbenermittlung  - bürokratischer Aufwand

Der Ermittler muss einen hohen bürokratischen Aufwand betreiben, wenn seine Bemühungen von Erfolg belohnt sein sollen. Wird ein Erbe ermittelt, kommt dieser in den Vorteil eines Vermögenszuwachses aus der Erbmasse. Folgedessen besteht ein Anspruch, die Auslagen und den Aufwand der Recherchen aus dem erzielten Erbe als Erfolgsbeteiligung dem Ermittler zu entlohnen.

Die Erbenermittlung ergibt sich aus der Notwendigkeit, dass eine Erbengemeinschaft als sogenannte Gesamthandsgemeinschaft nur geschlossen auftreten kann.



[Nachlasspfleger] [Nachlassverwalter] [Gesetzlicher Vertreter] [Profil] [Glossar] [Impressum]

Links:

Advokat24 - Anwaltsuchmaschine - Erbenermittlung - Rechtsanwalt
Advocat24 ist eine Gemeinschaft nationaler und internationaler Rechtsanwaltskanzleien, die sich zur überregionalen und internationalen Zusammenarbeit zusammengeschlossen haben.